Sep 22, 2019 Last Updated 10:58 AM, Aug 12, 2019

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Innovative Technologien in der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung in Deutschland – Erfahrungen und Bedarfe von Pflege(fach-)kräften

Beginn:
5. Sep 2019
Ende:
5. Sep 2019
Kurs-Nr.:
914
Preis:
Kostenfrei
Ort:
HS 1
Plätze:
30
Trainer:

Beschreibung

Innovative Technologien in der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung in Deutschland – Erfahrungen und Bedarfe von Pflege(fach-)kräften


Hintergrund: Innovative technische Lösungen für den Einsatz in der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung in Deutschland sind zunehmend Gegenstand von Entwicklungs-, Forschungs- und Fördervorhaben. Nationale Untersuchungen im Themenfeld Pflege und Technik liefern bislang überwiegend Erkenntnisse zu Technikbereitschaft, Technikakzeptanz, Technikkompetenzüberzeugungen und Nutzungserfahrung (u.a. [1-3]) von Pflege(fach-)kräften (PFK). Bislang fehlen Studien mit großen Stichproben, die Erkenntnisse zum Bedarf neuer Technologien aus der Perspektive von PFK bereitstellen und diese im Sinne partizipativer Forschung in die Identifikation von wiederkehrend problematischen Pflege- und Versorgungssituationen einbinden, um so technische Lösungen entsprechend der Bedarfe der pflegerischen Praxis zu entwickeln oder zu optimieren. Fragestellung: Die Studie geht den Fragen nach, welche neuen Technologien aktuell in Einrichtungen der ambulanten und stationären pflegerischen Langzeit- und Akutversorgung eingesetzt werden und wie Pflegefachkräfte ihnen bekannte neue Technologien hinsichtlich der Auswirkungen auf ihre tägliche Arbeit bewerten. Weiter werden Gründe für die Nicht-Nutzung neuer Technologien erfasst und Bedarfe, Ansatzpunkte und Entwicklungspotenziale für den Einsatz neuer Technologien im Kontext der pflegerischen Versorgung ermittelt. Methodik: In einem explanatorischen sequentiellen mixed-methods Ansatz wurden PFK in mehr als 17.000 ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und ca. 1.800 Krankenhäusern im Zeitraum von März 2019 bis Juni 2019 zur Teilnahme an einer Online-Befragung eingeladen. Ergebnisse der Online-Befragung wurden in Fokusgruppendiskussionen vertiefend und kontrastierend mit insgesamt 20 PFK betrachtet. Quantitative Daten werden anhand deskriptiver und analytischer statistischer Verfahren ausgewertet, qualitative Daten werden zusammenfassend inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Studie unterliegt der Begutachtung durch die Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. Ergebnisse: Liegen erst zum Zeitpunkt des Kongresses vor und werden settingspezifisch, pflegesituationsspezifisch sowie technologiespezifisch berichtet. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse sollen für die Entwicklung von technischen Lösungen und Implementierungsstrategien, die sich an den Bedarfen von Pflege(fach-)personen orientieren, nutzbar sein. Der Beitrag entstand im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Pflegeinnovationszentrum, Förderkennzeichen 16SV7821.

Literatur

[1] Hielscher V., Nock L., Kirchen-Peters S., Technikeinsatz in der Altenpflege. Potenziale und Probleme in empirischer Perspektive. 2015, Baden-Baden: Nomos. [2] Merda M., Schmidt K., Kähler B., Pflege 4.0 – Einsatz moderner Technologien aus der Sicht professionell Pflegender. Forschungsbericht. 2017, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW): Hamburg. [3] Braeseke G., Meyer-Rötz S.H., Pflug C. et al., Digitalisierung in der ambulanten Pflege – Chancen und Hemmnisse. 2017, IGES: Berlin.

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Für diesen Kongress werden im Rahmen der freiwilligen Registrierung 10 Fortbildungspunkte verliehen.
Kursnummer: 20190314190001

 

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Für diesen Kongress werden von der Ärztekammer Schleswig-Holstein 9 Fortbildungspunkte der Kategorie B verliehen.
Anerkennungsnummer 201901450