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Medienarbeit zur Sensibilisierung für die Digitalisierung in Pflegeberufen

Beginn:
5. Sep 2019, 13:00
Ende:
5. Sep 2019, 14:30
Kurs-Nr.:
909
Preis:
Kostenfrei
Ort:
Foyer/Halle
Plätze:
30
Trainer:

Beschreibung

Medienarbeit zur Sensibilisierung für die Digitalisierung in Pflegeberufen


Auch in den Bereichen Medizin und Pflege schreitet die technologische Entwicklung schnell voran. Beim Einsatz solcher Technologien ist es wichtig, über ethische Fragestellungen und soziale Problemlagen gesamtgesellschaftlich zu diskutieren und allen Beteiligten die Teilhabe zu ermöglichen. In der deliberativen Demokratie spielen Medien bei Meinungsbildungsprozessen eine bedeutsame Rolle und prägen die diskursive Qualität öffentlicher Debatten. Sie können als Diskursübermittler sowie als Diskursteilnehmer betrachtet werden. Die Möglichkeit und Fähigkeit handelnder Subjekte an demokratischen Prozessen zu partizipieren, ist daher eng verbunden mit ihrer Medienkompetenz. Das Konzept der aktiven Medienarbeit knüpft daran an, Subjekte dazu anzuregen, sich über die Nutzung und Gestaltung von Medien(produkten) diskursiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen. Ziel des Workshops ist es, die Bedeutung der Stimme der Pflege und angehender Pflegekräfte für die gesellschaftliche Auseinandersetzung zu Digitalisierungsprozessen in der Pflege zu stärken und relevante Ansprechpartner_innen und Kommunikationsformen dafür zu identifizieren. Ausgangspunkt des Workshops sind Kampagnenmedien (Filme, Audioclips, Plakate), die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Moderne Medizintechnik im Altenheim? von Schüler_innen der Altenpflege erstellt wurden. Sie zeigen die Auseinandersetzung und Positionierung der Schüler_innen zu den für sie zentralen ethischen Fragen beim Einsatz von modernen Technologien in der Altenpflege. Diese Kampagnenmedien werden im Workshop eingesetzt, um die Rolle von Medien bei der Sensibilisierung für die Digitalisierung in Pflegeberufen zu diskutieren. Zunächst erhalten die Workshop-Teilnehmenden einen kurzen Einblick in die aktuelle ethische Diskussion sowie die Rolle von Medien in Teilhabeprozessen (20 Minuten). Im Anschluss werden die Teilnehmenden in Kleingruppen aufgeteilt, in denen sie jeweils ein Kampagnenprodukt analysieren (40 Minuten). Im Fokus stehen dabei u.a. folgende Fragestellungen: Welche unterschiedlichen Ebenen des Diskurses finden statt? Welche Adressaten werden angesprochen? Inwiefern stehen sich strategische Kommunikation und die Information über Vor- und Nachtteile gegenüber? Ihre Ergebnisse halten die Workshop-Teilnehmenden in einem Format ihrer Wahl fest (bspw. Flipchart, digitale Leinwand, Audiostatements). Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert (30 Minuten).

Literatur

Schorb, B. (2005). Medienkompetenz. In: J. Hüther, B. Schorb (Hrsg.), Grundbegriffe Medienpädagogik (S. 257-263). München: kopaed. Schell, F. (2003). Aktive Medienarbeit mit Jugendlichen: Theorie und Praxis. München: kopaed. Moderne Medizintechnik im Altenheim (2017). Projektwebseite. Online aufrufbar unter: https://momima.jff.de/.

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Für diesen Kongress werden im Rahmen der freiwilligen Registrierung 10 Fortbildungspunkte verliehen.
Kursnummer: 20190314190001

 

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