Sep 22, 2019 Last Updated 10:58 AM, Aug 12, 2019

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Nutzen von Mappings zur sektorenübergreifenden Informationsübermittlung und Minimierung des Dokumentationsaufwands

Beginn:
5. Sep 2019
Ende:
5. Sep 2019
Kurs-Nr.:
921
Preis:
Kostenfrei
Ort:
HS 3
Plätze:
30
Trainer:

Beschreibung

Nutzen von Mappings zur sektorenübergreifenden Informationsübermittlung und Minimierung des Dokumentationsaufwands


Hintergrund und Zielsetzung Im Rahmen von eHealth kann auf der Grundlage von elektronischen Patientendokumentationen in der Behandlungskette sektorenübergreifend ein effizienter und systemunabhängiger Informationsaustausch zum Nutzen der Patienten und der Gesundheitsfachpersonen stattfinden. Gleichzeitig kann dabei der Dokumentationsaufwand, beispielsweise bei Übertritten zwischen stationärer und ambulanter Pflege, trotz unterschiedlicher Ordnungssysteme (Terminologien, Klassifikationen, Tarifsysteme) minimiert werden. Für die Zielerreichung sind Mappings, die Überleitung eines Begriffs aus einem Ordnungssystem zum naheliegendsten Begriff in einem anderen, eine Option. Methoden Mappings werden je nach Zweck verschieden durchgeführt. Für weniger Dokumentationsaufwand bei sektorenübergreifenden Patientenübertritten gilt es Prozessinteroperabilität, die Integration von Informationen aus unterschiedlichen Ordnungssystemen in die Abläufe sektorenspezifischer Behandlungsprozesse, zu erreichen. Dafür werden semantische Mappings zwischen unterschiedlichen Ordnungssystemen sektorenspezifischer Patientendokumentation durchgeführt, z.B. zwischen LEP Nursing 3 und dem BESA Leistungskatalog. Anstatt jedes Ordnungssystem mit jedem anderen einzeln zu mappen, bieten sich jedoch Referenzsysteme wie SNOMED CT oder ICNP an. Ergebnisse Im Vortrag werden Beispiele von verschiedenen Mappings mit LEP Nursing 3 vorgestellt und diskutiert. Diskussion und Ausblick Dokumentiere einmal, nutze die Daten mehrfach – für die Umsetzung dieses Leitsatzes spielen Mappings eine relevante Rolle. Je nach Zweck sind sie nebst sektorenübergreifenden Patientenübertritten und der Minimierung des Dokumentationsaufwands auch für die automatisierte Informationsübermittlung in die elektronische Gesundheitsakte, in Tarifsysteme oder für statistische Analysen nützlich. Dabei haben Mappings je nach Zweck ihre Grenzen und eine Harmonisierung unterschiedlicher Ordnungssysteme ist angezeigt.

Literatur

Baumberger, D. & Bürki Sabbioni, S. (2017). Fallbeispiel zur semantischen Interoperabilität von Pflegedaten. https://www.e-health-suisse.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/2017/D/170213_Fallbeispiel_Interoperabilitaet_Pflege_D.pdf [28.02.2018]. eHealth Suisse. (2017). Übersicht Referenzterminologie SNOMED CT. https://www.e-health-suisse.ch/fileadmin/user_upload/Dokumente/2017/D/170213_Uebersicht_Referenzterminologie_SNOMED_CT_D.pdf [28.02.2018]. ISO. (2013). ISO 25964-2: Information and documentation -- Thesauri and interoperability with other vocabularies -- Part 2: Interoperability with other vocabularies. http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=53658 [28.02.2018].

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