Sep 22, 2019 Last Updated 10:58 AM, Aug 12, 2019

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Pflegepraxiszentrum Hannover: Implementation innovativer Technologien in den Pflegealltag - How it could be done and what matters

Beginn:
6. Sep 2019
Ende:
6. Sep 2019
Kurs-Nr.:
882
Preis:
Kostenfrei
Ort:
HS 1
Plätze:
30
Trainer:

Beschreibung

Pflegepraxiszentrum Hannover: Implementation innovativer Technologien in den Pflegealltag - How it could be done and what matters


Problembeschreibung: Die aktuelle Gesundheitsversorgung ist ohne Informations- und Kommunikationstechnologie nicht mehr vorstellbar. Elektronische Patientendokumentation, die Möglichkeit der permanenten Überwachung von Vitalparametern und der zunehmende Einsatz von neuen Technologien sollen dafür sorgen, dass der Behandlungsprozess für den Patient_innen bestmöglich verläuft. Erwartet wird, dass Pflegefachpersonen diese Veränderungen nicht nur akzeptieren, sondern aktiv unterstützen und in der Lage sind, kompetent mit innovativen Technologien umzugehen. Um dies zu unterstützen und wissenschaftlich zu begleiten werden vier Pflegepraxiszentren (PPZ) und ein Pflegeinnovationszentrum vom BMBF gefördert. Ziel des PPZ-Hannover ist der Aufbau einer zukunftsfähigen unfallchirurgischen Station, in der Innovationen der Mensch-Technik-Interaktion (MTI) zur Unterstützung von Pflegefachpersonen und zur Verbesserung der Patientenversorgung eingesetzt und erprobt werden. Pflegefachpersonen sollen bei ihren täglichen Aufgaben unterstützt, Arbeitsprozesse optimiert und die Edukation der Patienten gefördert werden. Begleitende Schulungsmaßnahmen fördern zudem die Informations- und Technologie(IuK)-kompetenz der Pflegefachpersonen. Methodik: Die anfängliche Bedarfsanalyse wurde in einem Mixed-Methods-Design durchgeführt. In Workshops, Interviews, Fragebögen und Beobachtungen mit Pflegefachpersonen, sowie Interviews mit Patient_innen wurden umfangreiche Daten gesammelt. Ausgehend von den Bedarfen werden technologische Innovationen überlegt, die mittels eines partizipativen Einführungskonzepts auf der Station implementiert werden. Hierzu werden regelmäßige Workshops mit Pflegefachpersonen der Station stattfinden. Zudem ist eine Pflegefachperson auf der Station für das Projekt angestellt, um Freiräume für Workshops und Schulungsmaßnahmen zu ermöglichen und auch als Ansprechpartner vor Ort zu fungieren. Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der Bedarfsanalyse zeigen Veränderungsbedarfe in den Arbeitsabläufen, aber auch der Wunsch nach einer Reduzierung der physischen und psychischen Belastung der Pflegefachpersonen. Beispielhaft wird eine automatisierte Datenübertragung von Vitalwerten als nützlich empfunden. Ebenso wird das vom Projektpartner Ergo-Tec GmbH konzipierte Bett zur Dekubitusprophylaxe als sinnvoll angesehen. Die aus den Fragebögen gewonnen Ergebnisse zur IuK-Kompetenz der Pflegefachpersonen werden genutzt, um vier Schulungsmodule zu gestalten. Eine Berücksichtigung des individuellen Vorwissens und ein selbstgesteuertes Lernen mittels einer mobilen Anwendung sind vorgesehen. Diskussion: In dem Kongressbeitrag werden die mit den Pflegefachpersonen der Station der Zukunft diskutierten innovativen Technologien vorgestellt und ein Einblick in die Schulungsmodule gegeben.

Literatur

1 BMBF: https://www.bmbf.de/de/meilenstein-fuer-die-zukunft-der-pflege-5376.html 2 Compagna D, Derpmann S: Verfahren partizipativer Technikentwicklung. Working Papers Kultur- und techniksoziologische Studien; Universita?t Duisburg-Essen Campus Duisburg (Ed.). 2009

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